Amphibienschutz im Donnersbergkreis

Kröten, Lurch und Co, über die Straße und so

Krötenhelfer bei der Arbeit
Krötenhelfer bei der Arbeit

Der Donnersbergkreis, obwohl nicht mit allzu vielen Gewässern gesegnet, ist ein wahres Eldorado für Amphibien: Aufgrund der enormen Strukturvielfalt bietet er geeignete Lebensräume für viele Arten von Fröschen und Kröten, Molchen und Salamandern, sogar die seltenen Unken kann man in exponierten Gebieten antreffen. Neben der Neuanlage von Laichgewässern, der Sicherung von hochwertigen Amphibienbiotopen (Gelbbauchunkenvorkommen NSG Steinbühl) kümmert sich der NABU-Donnersberg um den Schutz von Laichwanderungen. Jedes Jahr werden mit Unterstützung vieler Helfer Kröten und Frösche vor dem Straßentod gerettet: Die es durch direktes Einsammeln an Straßenrändern, durch Aufstellen von Schutzzäunen oder durch Komplette Straßensperrungen vom 1. März bis 30. April von 19.00 Uhr bis 5.00 Uhr durch abschließbare Schranken rund um den Kahlenbergweiher bei Kriegsfeld (hier kommen jedes Jahr über 8000 Erdkröten zum Laichgewässer).

Gut durchorganisiert, mit entsprechenden „Helferplänen“ für die jeweiligen Objekte, kann man hier Naturschutz einer anderen Art in der Gemeinschaft erleben und nach Ende der Saison gibt es immer ein gemütliches Grillfest als Dankeschön für alle Amphibien-Aktiven.


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